Unternehmensführung
NEW YORKER: Sophie Knapp wird Co-CEO, Aufsichtsrat neu besetzt

| Redaktion 
| 08.04.2026

NEW YORKER baut seine Führungsstruktur um und setzt dabei stärker auf die nächste Generation der Eigentümerfamilie. Mit Sophie Knapp zieht ab 1. April 2026 ein Familienmitglied in den Vorstand ein. Zugleich wird der Aufsichtsrat neu zusammengesetzt.

Der Modehändler will damit die Grundlage für weiteres Wachstum, internationale Expansion und die Modernisierung zentraler Unternehmensbereiche schaffen.

NEW YORKER richtet seine Führung nach der Übergangsphase nach dem Tod des Unternehmensgründers Friedrich Knapp neu aus. Das Unternehmen betont, diese Phase stabil und erfolgreich bewältigt zu haben. Nun soll die nächste Wachstumsphase auch strukturell abgesichert werden. Künftig prägen Lola, Flora und Sophie Knapp die nächste Generation des Familienunternehmens.

Sophie Knapp rückt in den Vorstand auf

Mit Wirkung zum 1. April 2026 wurde Sophie Knapp in den Vorstand der NEW YORKER SE berufen. Das Führungsgremium besteht damit künftig aus Jonas Gnauck als CEO und Sophie Knapp als Co-CEO. Laut Unternehmen soll sie gemeinsam mit Gnauck die strategische Ausrichtung weiterentwickeln und zugleich die Eigentümerfamilie direkt im Vorstand vertreten.

Jonas Gnauck bleibt CEO und Vorsitzender des Vorstands. Er trägt weiterhin die operative Gesamtverantwortung für die NEW YORKER SE und die angeschlossenen Gesellschaften. Mit der neuen Struktur verankert das Unternehmen die Zusammenarbeit zwischen Familie und Management nun auch formal auf oberster Führungsebene.

Aufsichtsrat wird ebenfalls neu besetzt

Parallel zur Erweiterung des Vorstands verändert NEW YORKER auch die Besetzung des Aufsichtsrats. Michael Kellerbach bleibt Vorsitzender des Gremiums. Flora Knapp wird neues Mitglied des Aufsichtsrats. Lola Knapp wird zunächst durch den ehemaligen KPMG-Vorstand Bernd Erle vertreten. Neu in das Gremium kommt zudem der Unternehmer Kasimir Rantzau.

Gleichzeitig scheidet Joachim Winkler nach langjähriger Tätigkeit aus dem Aufsichtsrat aus. Mit der neuen Besetzung verbindet NEW YORKER Kontinuität im Vorsitz mit einem stärkeren Einfluss der Eigentümerfamilie und zusätzlicher externer Managementerfahrung.

Was bedeutet der Umbau für den Wachstumskurs?

NEW YORKER beschäftigt nach Unternehmensangaben mehr als 26.000 Mitarbeiter:innen, ist in über 45 Ländern aktiv und betreibt rund 1.300 Filialen. Der Modehändler hält an seiner klaren Ausrichtung auf den stationären Handel fest und treibt die internationale Expansion weiter voran.

Zugleich verweist das Unternehmen auf laufende Modernisierungen in Logistik, IT und Prozessen. Die neue Führungsstruktur ist damit nicht nur eine personelle Neuordnung, sondern Teil einer breiter angelegten strategischen Weiterentwicklung. Für NEW YORKER steht der Umbau der Unternehmensspitze damit im Zeichen von Wachstum, Familienkontinuität und organisatorischer Modernisierung.

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