Galeria Kaufhof Karstadt: Bis zu 81 Filialen könnten geschlossen werden

Mitarbeiter müssen sich bei Job-Verlust mit Mini-Abfertigung zufrieden geben.

Für die Mitarbeitenden von Galeria Karstadt Kaufhof heißt es weiterhin zittern. Eigentlich wollte das Management innerhalb Januar ankündigen, wie es mit der angeschlagenen Warenhauskette weitergeht und wieviele Filialen tatsächlich geschlossen werden sollen. Doch bisher – heute ist bereits der 30. Januar – hat sich das Unternehmen noch nicht offiziell geäußert.

Zumindest aber sei den Mitarbeiter:innen mitgeteilt worden, wieviel Abfindung sie bei Verlust ihres Jobs bekommen sollen, berichtet das Handelsblatt unter Berufung auf den Gesamtbetriebsratsvorsitzende Jürgen Ettl. So hätten sich das Management und der Betriebsrat darauf geeinigt, dass es zwei Monatsgehälter als Abfindung geben soll. Der Höchstbetrag soll aber auf jeden Fall bei 7.500 Euro gedeckelt sein.

Diese Vereinbarung könnte eine große Zahl der Mitarbeitenden betreffen. In dem von Management und Betriebsrat erarbeiteten Interessensausgleich ist davon die Rede, dass im Worst Case 81 Standorte geschlossen werden sollen. Damit wären nur noch 48 der derzeit 129 bestehenden Filialen übrig. Darüber hinaus soll es in den Filialen, die fortgeführt werden, zu einem Mitarbeiterabbau kommen. Einem Bericht der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung zufolge soll erst im März endgültige Klarheit darüber herrschen, wieviele Standorte vom Kahlschlag betroffen sein werden.

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