"Goldener Windbeutel": 3Bears reagiert auf Nominierung

Die Start-up-Gründer sehen nicht ein, dass ihr "Kerniger Klassiker" als Mogelpackung hingestellt wird.

Für das erfolgsverwöhnte Münchner Start-up 3Bears gab es am vergangenen Donnerstag kein schönes Erwachen: Die Verbraucherorganisation Foodwatch hatte nämlich der "Kernige Klassiker", ein Porridge, von 3Bears für den "Goldenen Windbeutel", ein Negativpreis für die dreisteste Werbelüge des Jahres, nominiert (LEADERSNET berichtete).

Der Schock über die Nominierung sitzt bei den beiden Gründer:innen Caroline und Tim Nichols tief: "Foodwatch hat in den letzten Jahren sehr schlechte Lebensmittel und wichtige Dinge in der Lebensmittelindustrie aufgedeckt. Desto schockierender und unverständlicher ist es für uns, auf der Liste zu stehen." Das Gründer-Paar verweist darauf, dass man doch "hoch qualitative Lebensmittel, made in Germany, mit A- & B-Nutriscore" herstelle und Menschen über gesunde Ernährung aufkläre.

"Viel mehr als nur Haferflocken"

Der "Kernige Klassiker" sei viel mehr "als nur Haferflocken". "Wir beziehen unsere Haferflocken aus einer familiengeführten Hafermühle im Schwarzwald und die Mischung unseres perfekt cremigen Porridges 'mit Biss' basiert darauf, dass die Haferflocken verschiedene Mahlgrade haben", so Caroline und Tim Nichols. "Wenn wir also von 'geheimer Mischung' sprechen, beziehen wir uns auf das Rezept von verschiedensten Vollkornhaferflocken unterschiedlichen Mahlgrades.

Man sei stolz darauf, "komplett auf Zusätze oder Aromen zu verzichten" und nur mit dieser reinen Zutat ein Produkt herzustellen, das durch diese Rezeptur und das Produktionsverfahren "ganz besonders" schmecke. "Und eben anders als herkömmliche Haferflocken." Das Produkt sei genau das Gegenteil einer "Mogelpackung". Qualität "Made in Germany" habe eben auch ihren Preis.

www.3bears.de

www.foodwatch.org

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