„Unsere Herzen sind so groß wie unsere Pizzen“

| Dagmar Zimmermann 
| 11.09.2023

Unter diesem Motto verteilten WorldChanger und L’Osteria am Donnerstag in München Pizzen an kranke Mädchen und Jungen. Ort des Geschehens: Das Deutsche Herzzentrum, wo sich die Kinderherzen Stiftung für bessere Behandlungsmöglichkeiten für herzkranke Kinder in Bayern einsetzt. 

Am Abend feierten 300 Gäste bei einer exklusiven Charity-Veranstaltung. LEADERSNET sprach mit WorldChanger-Gründer Robert Laner.

LEADERSNETHerr Laner, Sie fahren heute mit einem großen Lastwagen auf, um mit ihrem WorldChanger Netzwerk und der L’Osteria Pizzen zu verteilen.

Laner: Ja, ich habe eins gelernt, wenn es um die gute Sache geht: „It can’t be big enough“ – es kann nicht groß genug sein! Unsere Idee ist es, die Leute dazu zu inspirieren, dass sie mit uns zu WorldChangern werden. Dazu muss man mit gutem Beispiel vorangehen, daher machen wir mit WorldChanger coole Impact-Projekte, bei denen am Ende ein positives Resultat herauskommt. Dabei helfen uns Experten aus unterschiedlichen Branchen, sodass die Projekte bzw. die positiven Botschaften auch viele Menschen erreichen. Finanziert wird alles durch Partner und Sponsoren.

LEADERSNET: Sie zählen auch große, prominente Namen zu Ihrem Netzwerk. Wie genau gelingt Ihnen die Überzeugungsarbeit? 

Laner: Es braucht gar nicht so viel Überzeugungsarbeit, sondern Fantasie. WorldChanger ist ein Gemeinschaftsprojekt. Wenn man von einer Idee überzeugt ist, dass sie einen Nutzen für die Gesellschaft hat und es sie deswegen unbedingt geben sollte, dann ist es sinnvoll, Zeit in sie zu investieren, auch wenn wir alle gut wissen, dass man auch scheitern kann. Bei WorldChanger ist das so – wir wissen nicht, ob wir auf globaler Ebene etwas verändern können, aber der Glaube daran lässt uns immer wieder alles dafür geben.

LEADERSNET: Sie sind Gründer des nachhaltigen Mode-Labels ERDBÄR. Schaffen Sie mit ERDBÄR Sichtbarkeit für WorldChanger – oder ist es umgekehrt?

Laner: ERDBÄR und WorldChanger sind in der Sichtbarkeit mittlerweile komplett getrennt. Es geht nicht darum, für unser nachhaltiges Textillabel Werbung zu machen. WorldChanger ist aus dem Label heraus entstanden: Wir hatten in einem Shoppingcenter in Salzburg ein Geschäft und immer versucht, die Leute für das Nachhaltige, das Positive zu begeistern. Damals stellten wir fest, wie schwer es ist, überhaupt ein Bewusstsein für das Thema zu schaffen. Warum ist Nachhaltigkeit wichtig, warum ist Umweltschutz gut, warum ist es unerlässlich, ein guter Mensch zu sein? Aus diesen Gedanken heraus habe ich etwas völlig eigenes geschaffen – WorldChanger. Der Ansatz ist es nicht mit dem Zeigefinger auf andere zu deuten, sich auf die Straße zu kleben oder sonst etwas, sondern mit gutem Beispiel voranzugehen und damit andere zu inspirieren.

LEADERSNET: Wie schafft man das als Full-Time-Unternehmer?

Laner: Ich habe das große Glück, durch meine Arbeit viele tolle Menschen kennen zu lernen und verbinde jene Themen, die mir wichtig sind, miteinander. Die WorldChanger-Vision ist es, auf internationaler Ebene immer mehr Partner zu finden, welche mit uns positiven Impact schaffen. Bei jedem Projekt kommen neue Ideen und neue Menschen dazu. Das Team von WorldChanger wächst stetig und wir sind gerade dabei uns international zu strukturieren.

LEADERSNET: Sie waren einmal Polizist. Hilft Ihnen das in Ihrer heutigen Arbeit?

Laner: Auf jeden Fall. Das Spannendste für mich war damals, einen Einblick in die Gesellschaft zu bekommen. Man denkt ja immer, man wisse, wie die Gesellschaft tickt. Ich habe bei der Polizei gelernt, dass es nicht Ober-, Mittel- und Unterschicht gibt, sondern tausende Schichten, unglaublich viele Kulturen, Sozialisationen, Probleme, mit denen Menschen zu tun haben. Als Polizist ist man zu 90 Prozent nicht auf der Jagd nach Verbrechern, sondern Sozialarbeiter – dafür habe ich großen Respekt.

www.worldchanger.vision

 

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