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    <title><![CDATA[Leadersnet » News]]></title>
    <link>https://www.leadersnet.de/</link>
    <description><![CDATA[leadersnet News]]></description>
    <pubDate>Fri, 17 Jul 2026 22:10:50 +0200</pubDate>
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      <title><![CDATA[Leadersnet » News]]></title>
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    <item>
      <title><![CDATA[Kann Philipp Pausder die deutsche Antwort auf Palantir liefern?]]></title>
      <link>https://www.leadersnet.de/news/102027,kann-philipp-pausder-die-deutsche-antwort-auf-palantir-liefern.html</link>
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      <description><![CDATA[Während Palantir in Europa wegen seiner Nähe zu Sicherheitsbehörden und Datenschutzfragen umstritten bleibt, will Philipp Pausder offenbar eine eigene Datenanalyse-Plattform etablieren: Mit Arken Labs fasst der ehemalige Thermondo-CEO zunächst öffentliche Auftraggeber ins Auge und macht sich zur...]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Während Palantir in Europa wegen seiner Nähe zu Sicherheitsbehörden und Datenschutzfragen umstritten bleibt, will Philipp Pausder offenbar eine eigene Datenanalyse-Plattform etablieren: Mit Arken Labs fasst der ehemalige Thermondo-CEO zunächst öffentliche Auftraggeber ins Auge und macht sich zur Mission, die Planung und Wartung kritischer Infrastruktur zu verbessern.</p>
<p>In jüngerer Vergangenheit hat es Palantir eher schwer in Europa: Das <a href="https://www.leadersnet.de/news/102026,peter-thiel-preistraeger-mit-polarisierungs-garantie.html" target="_blank" rel="noopener">von Axel-Springer-Awardträger Peter Thiel</a> mitgegründete US-Unternehmen steht mit seiner KI-fokussierten Software für Datenanalyse zwischen technologischem Anspruch und politischem Misstrauen.</p>
<p>Während Behörden und Unternehmen die Möglichkeiten der Plattform zur Auswertung großer Datenmengen im Kern durchaus zu schätzen wissen, sorgen die Nähe zu US-Sicherheitsbehörden, Datenschutzbedenken und Fragen nach digitaler Souveränität für wachsende Zurückhaltung.</p>
<p>Insbesondere auf dem Alten Kontinent, wo strengere Datenschutzregeln und eine kritischere Haltung gegenüber Überwachungstechnologien vorherrschen, regt sich Widerstand.</p>
<p>Vor diesem Hintergrund sind europäische Anbieter und politische Initiativen darum bemüht, eigene Daten- und KI-Infrastrukturen aufzubauen, um Abhängigkeiten von US-Konzernen zu reduzieren – und offenbar strebt Philipp Pausder mit einem "deutschen Palantir" derzeit den großen Wurf an.</p>
<p><strong>Vom Court ins Unternehmertum</strong></p>
<p>Ein Vorgang, der ihm grundsätzlich vertraut ist: Der heute 50-jährige war einst auf hohem Niveau als Basketballer aktiv und spielte sowohl in der 2. Bundesliga hierzulande als auch in den USA.</p>
<p>Nach dem sportlichen Karriereende absolvierte Pausder einen MBA in Finance und einen MA in Business and Mass Communication, ehe er unter anderem im Marketing für adidas arbeitete und schließlich gründete – zunächst Clean Venture, eine Beratung für Transaktionen rund um dezentrale Energieversorgung.</p>
<p>2012 wiederum rief er Thermondo ins Leben. Aus einer Vermittlungsplattform für Heizungen und Handwerker erwuchs ein Unternehmen, das eigene Installationsstrukturen aufbaute und zu den bekanntesten deutschen Climate-Tech-Startups zählt. Vor fünf Jahren wurde Thermondo mehrheitlich ans Private-Equity-Unternehmen Brookfield verkauft; Pausder blieb bis 2024 CEO.</p>
<p><strong>Neues Unternehmen soll "Infrastruktur westlicher Demokratien signifikant verbessern"</strong></p>
<p>Und nun das "deutsche Palantir"? Zumindest berichtet das <a href="https://www.manager-magazin.de/unternehmen/tech/basketball-ex-profi-philipp-pausder-plant-start-up-nach-vorbild-palantir-a-1f581c35-66d6-443b-a358-ee087fab2cc4" target="_blank" rel="noopener">manager magazin</a>, dass Philipp Pausder nach <a href="https://www.leadersnet.de/news/87921,personalie-philipp-pauseder.html" target="_blank" rel="noopener">einem KKR-Zwischenspiel</a> mit seiner neuen Firma Arken Labs erneut unter die Gründer geht und sich dabei am polarisierenden US-Vorbild orientiert.</p>
<p>"Wir wollen die Investitionseffizienz in Infrastruktur westlicher Demokratien signifikant verbessern", hat Pausder der Publikation demnach zu seinem Vorhaben verraten.</p>
<p><img src="/resources/images/2026/7/17/188392/ppausder02-c-brauerphotos.jpg" alt="Verena und Philipp Pausder beim Bold Woman Award by Veuve Clicquot in der Französischen Botschaft in Berlin am 04. Oktober 2022 (Bild: Brauer Photos)" width="800" height="520"><br><sup><em>Verena und Philipp Pausder beim Bold Woman Award by Veuve Clicquot in der Französischen Botschaft in Berlin am 04. Oktober 2022 (Bild: Brauer Photos)</em></sup></p>
<p>Dementsprechend ist von einem "Analysetool für Infrastrukturdaten" die Rede, das Arken Labs dieser Tage entwickelt. Beispielhaft wird ein datenbasiertes Frühwarnsystem für einstürzende Brücken genannt, das sich später auf andere Bereiche, von der Straße bis zum Hochbau, übertragen lässt.</p>
<p>Als Kundschaft werden zunächst öffentliche Stellen anvisiert: Unter Berufung auf Insider heißt es so etwa, dass die Autobahn GmbH (zuständig für unser Autobahn- und Fernstraßennetz) bereits grundsätzliches Interesse an dem Tool bekundet haben soll.</p>
<p><strong>Palantir-Vergleich "etwas weit hergeholt"?</strong></p>
<p>Andererseits wird ein "bekannter Szenekopf" vom manager magazin zitiert, der den Palantir-Vergleich für "etwas weit hergeholt" hält und den konkreten Mehrwert des Vorhabens infrage stellt – um eine bald einstürzende Brücke zu identifizieren, brauche es schlicht keine Software.</p>
<p>Bei Arken Labs ist insbesondere Sami Fahed dafür zuständig, Menschen vom Gegenteil zu überzeugen. Der 40-jährige ist Philipp Pausder als ehemaliger Technikchef von Thermondo bestens vertraut; unter neuer Flagge setzt sich ihre Zusammenarbeit künftig also fort. Als Mitgründer neben Pausder ist Tim Winter an Bord.</p>
<p>Zusätzlicher Pluspunkt für das Team, der auch im manager magazin Erwähnung findet, ist die Ehefrau des Mitgründers: Als Chefin des Startup-Verbands ist Verena Pausder (außerdem <a href="https://www.leadersnet.de/news/84365,erfolgreiche-finanzierungsrunde-fuer-das-frauenteam-des-fc.html" target="_blank" rel="noopener">Mitgründerin des FC Viktoria Berlin</a>) unternehmerisch wie auch politisch hervorragend vernetzt.</p>]]></content:encoded>
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        <media:title><![CDATA[Philipp und Verena Pausder
beim 73. Bundespresseball in Berlin am 18. April 2026]]></media:title>
      </media:content>
      <pubDate>Thu, 16 Jul 2026 23:45:00 +0200</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Peter Thiel: Preisträger mit Polarisierungs-Garantie]]></title>
      <link>https://www.leadersnet.de/news/102026,peter-thiel-preistraeger-mit-polarisierungs-garantie.html</link>
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      <description><![CDATA[Wenige Investoren verkörpern die Verbindung von Technologie, Kapital und gesellschaftlicher Debatte so streitbar wie Peter Thiel. Im September wird der Mitgründer von PayPal und Palantir in Berlin mit dem Axel Springer Award ausgezeichnet – ein Preis, der laut Verlag nicht nur herausragende...]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Wenige Investoren verkörpern die Verbindung von Technologie, Kapital und gesellschaftlicher Debatte so streitbar wie Peter Thiel. Im September wird der Mitgründer von PayPal und Palantir in Berlin mit dem Axel Springer Award ausgezeichnet – ein Preis, der laut Verlag nicht nur herausragende Leistungen würdigt, sondern auch die neugierige Auseinandersetzung mit den Ideen seiner Preisträger sucht.</p>
<p>Sam Altman bemüht sich seit Jahren um das öffentliche Bild eines besonnenen KI-Unternehmers, der regelmäßig über Sicherheit, Regulierung und die gesellschaftliche Verantwortung von Künstlicher Intelligenz spricht.</p>
<p>Trotz wiederkehrender Kontroversen um OpenAI – von der Kommerzialisierung des einst anders ausgerichteten Unternehmens über den dazugehörigen Streit mit Elon Musk bis hin zu Urheberrechtsfragen oder den Abgängen ehemaliger Mitarbeiter – stand dieses sorgsam gepflegte Image bei seiner Ehrung mit dem <a href="https://www.leadersnet.de/news/91993,sam-altman-erhaelt-axel-springer-award-2025.html" target="_blank" rel="noopener">Axel Springer Award 2025</a> im Vordergrund.</p>
<p>Auch bei seinem Nachfolger akzentuiert das Verlagshaus selbstredend das Positive, hält verstärkte Einordnung allerdings für angemessen: Peter Thiel werde "wegen seiner Thesen angegriffen und diskreditiert", wobei Springer exemplarisch auf die Ausladung von den Wiener Festwochen verweist.</p>
<p><strong>Peter Thiel: Elitärer Technokrat, mutiger Nonkonformist oder beides?</strong></p>
<p>Der Verlag erklärt weiter, dass der Preis bereits seit seiner Einführung nicht allein leistungsorientiert ausgerichtet sei, sondern ebenso "Raum für journalistische Neugier und kritische Auseinandersetzung mit den Überzeugungen, Motiven und dem gesellschaftlichen Einfluss seiner Preisträger" eröffnen möchte.</p>
<p>So soll der Award dabei helfen, "Persönlichkeiten von großer Wirkung in ausführlichen Gesprächen kennenzulernen, ihre Ideen zu hinterfragen und ihre Sicht auf die Zukunft öffentlich zur Diskussion zu stellen."</p>
<p>In jedem Fall kann man Peter Thiel ruhigen Gewissens als polarisierenden Mann beschreiben: Der 1967 in Frankfurt am Main geborene US-Amerikaner gilt Kritikern als Symbol einer zunehmend elitären und technokratischen Vorstellung von Gesellschaft, während Befürworter einen konsequenten Selbstdenker und glühenden Fortschrittsverteidiger in ihm sehen.</p>
<p>Mit <a href="https://www.leadersnet.de/news/92569,peter-thiel-erklaert-wie-wir-den-antichristen-erkennen.html" target="_blank" rel="noopener">Keynotes über den Antichristen</a> oder seiner intensiven Unterstützung für US-Präsident Donald J. Trump oder seinen Stellvertreter JD Vance scheut sich Peter Thiel grundsätzlich keineswegs, von anderen Gründern seines Levels lieber umschiffte Themenfelder anzusteuern.</p>
<p><strong>Springer rühmt Palantir als "wertvoll für die Resilienz von Demokratien"</strong></p>
<p>"Peter Thiel gehört zu den seltenen Unternehmern, die nicht nur Unternehmen gründen oder finanzieren, sondern die Richtung technologischer Entwicklung mitbestimmen", kommentiert <strong>Mathias Döpfner</strong>, Vorstandsvorsitzender von Axel Springer.</p>
<p>"Seine Fähigkeit, langfristig zu denken, gegen den Konsens zu argumentieren und konsequent auf Innovation zu setzen, hat Generationen von Gründern inspiriert. Er erinnert uns daran, dass Fortschritt Mut und Nonkonformismus voraussetzt."</p>
<p>Mit Verweis auf seine Rolle bei der Gründung von PayPal oder als erster externer Investor bei Facebook hebt Axel Springer Thiels Status als einer der "einflussreichsten Unternehmer und Investoren der digitalen Ära" hervor. In Palantir wiederum sieht das Medienhaus "eines der wertvollsten und für die Resilienz von Demokratien wichtigsten Unternehmen unserer Zeit."</p>
<p>Nachdem letztes Jahr "<a href="https://www.leadersnet.de/news/93213,axel-springer-award-ein-abend-fuer-sam-altman.html" target="_blank" rel="noopener">Ein Abend für Sam Altman</a>" bei Axel Springer gefeiert wurde, ist das Event zur aktuellen Preisverleihung ebenfalls für den Frühherbst geplant: Am Donnerstag, 24. September stehen in Berlin unter anderem eine Laudatio von Bari Weiss (Chefredakteurin von CBS News) oder ein Gespräch mit Max Levchin, einem der PayPal-Mitgründer, auf dem Programm.</p>]]></content:encoded>
      <media:content url="https://www.leadersnet.de/resources/images/2026/7/17/188390/peterthiel-c-axelspringer_748_486_crop_939ea044d44337fae475b812f4e61f4e.jpg">
        <media:title><![CDATA["Peter Thiel gehört zu den seltenen Unternehmern, die nicht nur Unternehmen gründen oder finanzieren, sondern die Richtung technologischer Entwicklung mitbestimmen", sagt Mathias Döpfner über den diesjährigen Preisträger]]></media:title>
      </media:content>
      <pubDate>Thu, 16 Jul 2026 23:45:00 +0200</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Oliver Pocher gab für das .comTessa-Jubiläum den Backstreet Boy]]></title>
      <link>https://www.leadersnet.de/news/102007,oliver-pocher-gab-fuer-das-comtessa-jubilaeum-den-backstreet-boy.html</link>
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      <description><![CDATA[Die Düsseldorfer PR- und Influencer-Agentur .comTessa hat am Donnerstagabend ihr achtjähriges Bestehen mit einer exklusiven Jubiläumsfeier im Restaurant "ArabesQ“ gefeiert. Unter dem Motto "Stars &amp; Shimmer" verwandelte sich die Location in eine Welt aus orientalischem Zauber, funkelnden...]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Die Düsseldorfer PR- und Influencer-Agentur .comTessa hat am Donnerstagabend ihr achtjähriges Bestehen mit einer exklusiven Jubiläumsfeier im Restaurant "ArabesQ“ gefeiert. Unter dem Motto "Stars &amp; Shimmer" verwandelte sich die Location in eine Welt aus orientalischem Zauber, funkelnden Lichtern und prominenten Gästen aus Wirtschaft, Medien und Entertainment.</p>
<p>Was im Vorfeld als märchenhafte Inszenierung angekündigt wurde, erwies sich als stimmiges Gesamterlebnis. Das Symbol der liegenden Acht – Sinnbild für Unendlichkeit und grenzenlose Möglichkeiten – zog sich wie ein roter Faden durch den Abend.</p>
<p><strong>Eine Reise in die Welt von Aladin</strong></p>
<p>Bereits beim Betreten des "ArabesQ" fühlten sich die Gäste wie in die Welt von Aladdin und 1001 Nacht versetzt. Orientalische Dekoration, stimmungsvolle Beleuchtung und zahlreiche liebevolle Details verliehen der Jubiläumsfeier eine besondere Kulisse.</p>
<p>Das Motto des Abends spiegelte sich auch auf den Tellern wider. Nach einer Vielfalt arabischer Vorspeisen konnten die Gäste zwischen mehreren orientalisch inspirierten Hauptgerichten wählen – vom zartrosa gebratenen Thunfischsteak über Kafta bel Tamatem bis hin zu gegrillter Aubergine oder Hähnchenkeule auf Taboulé. Abgerundet wurde das Menü mit Basbousa und cremigem Joghurt, verfeinert mit Dattelhonig. Dazu wurden <strong data-start="498" data-end="508">Lillet</strong>, <strong data-start="510" data-end="533">Limoncello di Capri</strong> sowie Weine von <strong data-start="550" data-end="567">Dreissigacker</strong> serviert.</p>
<p>Für zusätzliche Magie sorgte eine <strong>Bauchtänzerin</strong>, die den orientalischen Charakter des Abends tänzerisch zum Leben erweckte.</p>
<p><strong>Überraschung an den Turntables</strong></p>
<p>Als bestens vernetzte Agenturchefin verfügt Tessa Saueressig über zahlreiche prominente Kontakte. So kam es auch, dass Oliver Pocher gemeinsam mit seinem Freund Mola Adebisi für die Gastgeberin an den Turntables stand.</p>
<p>Als heimliche Hip-Hop-Queen des Abends entpuppte sich <strong><a href="https://www.leadersnet.de/news/99012,dr-britta-kuehlmann-ohne-stanford-haette-ich-cineolux.html" target="_blank" rel="noopener">Dr. Britta Kühlmann</a>.</strong> Die Chirurgin und Wissenschaftlerin, die bereits an der Stanford University forschte, tauschte für einen Moment den OP gegen den Beat und rappte zu Mola Adebisis Hip-Hop-Klassikern nahezu jede Zeile mit. Wenig später machte Oliver Pocher beim .comTessa-Jubiläum den Backstreet Boy – und verwandelte die Tanzfläche endgültig in eine 90er-Jahre-Party.</p>
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</div>
</blockquote>
<p>
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</p>
<p>Ein weiterer musikalischer Höhepunkt folgte, als die ersten Töne von <strong><a href="https://www.instagram.com/danieldealcala/" target="_blank" rel="noopener">Daniel de Alcalás</a> Gitarre</strong> erklangen. Der Flamencogitarrist, der aus einer spanischen Musikerfamilie stammt und Gipsy-Rumba, Flamenco und Latin-Jazz miteinander verbindet, verwandelte das „ArabesQ“ für einige Minuten in einen andalusischen Patio. Mit seinem virtuosen Gitarrenspiel und seinem Gesang zog er die Gäste in seinen Bann. </p>
<p><strong>Kunst mit Botschaft</strong></p>
<p>Das Motto "Stars &amp; Shimmer" spiegelte sich nicht nur in der Dekoration und den glitzernden Outfits der Gäste wider, sondern auch in der Kunst. Die Künstlerin Svenja Bross präsentierte eigens für das Jubiläum acht Werke, die unter dem Leitgedanken "unbegrenzte Möglichkeiten" entstanden sind. Titel wie I Am a Rising Star, Written in the Stars, The Stars Are the Limit oder I Am My Own Genie griffen das Motto des Abends ebenso auf wie die Symbolik von Sternen, Träumen und persönlichem Wachstum.</p>
<p>Die Kunstwerke wurden im Laufe des Abends gegen kreative Kommentare der Gäste verlost und sorgten für einen weiteren emotionalen Höhepunkt. Zu den glücklichen Gewinnern zählte schließlich auch der ehemalige Bundesliga-Profi und TV-Entertainer <strong>Hans Sarpei</strong>, der eines der Unikate mit nach Hause nehmen durfte.</p>
<blockquote class="instagram-media" style="background: #FFF; border: 0; border-radius: 3px; box-shadow: 0 0 1px 0 rgba(0,0,0,0.5),0 1px 10px 0 rgba(0,0,0,0.15); margin: 1px; max-width: 540px; min-width: 326px; padding: 0; width: calc(100% - 2px);" data-instgrm-captioned="" data-instgrm-permalink="https://www.instagram.com/p/Da3AgumoFY5/?utm_source=ig_embed&amp;utm_campaign=loading" data-instgrm-version="14">
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<p style="color: #c9c8cd; font-family: Arial,sans-serif; font-size: 14px; line-height: 17px; margin-bottom: 0; margin-top: 8px; overflow: hidden; padding: 8px 0 7px; text-align: center; text-overflow: ellipsis; white-space: nowrap;"><a style="color: #c9c8cd; font-family: Arial,sans-serif; font-size: 14px; font-style: normal; font-weight: normal; line-height: 17px; text-decoration: none;" href="https://www.instagram.com/p/Da3AgumoFY5/?utm_source=ig_embed&amp;utm_campaign=loading" target="_blank" rel="noopener">Ein Beitrag geteilt von SVENJA BROSS (@svenja_bross_art)</a></p>
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</blockquote>
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<p><strong>"Es fühlte sich an wie 1001 Nächte"</strong></p>
<p>Für Gastgeberin <strong>Tessa Saueressig</strong> war die Jubiläumsfeier ein voller Erfolg.</p>
<p>"Der Abend hat sich tatsächlich wie ein Fest aus 1001 Nacht angefühlt – nur mit so vielen Eindrücken, dass es fast 1001 Nächte hätten sein können. Das Programm war vielseitig: Die Bauchtänzerin brachte das orientalische Flair auf besondere Weise zum Ausdruck, Olli und Mola sorgten anschließend für den Stimmungshöhepunkt. Dazu kamen das hervorragende Essen im "ArabesQ" und unsere wunderbaren Gäste. Für mich war es rundum ein sehr schöner Abend, und ich bin glücklich, dass wir unser achtjähriges Jubiläum auf diese Weise gemeinsam feiern konnten“, resümiert Tessa Saueressig.</p>
<p>Kund:innen, Partner:innen und langjährige Wegbegleiter:innen feierten gemeinsam mit Tessa Saueressig das achtjährige Bestehen von .comTessa. Unter den Gästen waren unter anderem <strong>Hans Sarpei, Sandy Meyer-Wölden, Jana Azizi, Nena Brockhaus, Lourene Gollatz, Dr. Britta Kühlmann, Charlene Kocyba, Alice Häuser, Tiffany Maaßen, Kia Zolfaghari, Erkan Cörtlek, Daniel Sauerzapf, Thomas Ebenfeld und Louise Farina.</strong></p>
<p>Auch medial stieß das Jubiläum auf großes Interesse: Für RTL begleitete Reporter <strong>Parviz Khosravi</strong> den Abend mit der Kamera, während <strong>John Puthenputackal</strong> für die Bild vor Ort war.</p>
<p>LEADERSNET war ebenso vor Ort vertreten: Die redaktionelle Berichterstattung übernahm Chefredakteurin <strong>Evi Papadopoulou,</strong> für die Bilder des Abends zeichnete <strong>Uwe Erensmann</strong> verantwortlich.</p>]]></content:encoded>
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        <media:title><![CDATA[Beim Jubiläum von .comTessa posierten Jana Azizi, Oliver Pocher, Gastgeberin Tessa Saueressig und Sandy Meyer-Wölden gemeinsam vor der Fotowand.]]></media:title>
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        <media:title><![CDATA[Flamencogitarrist Daniel de Alcalá sorgte mit seinem virtuosen Spiel für spanisches Flair in orientalischer Kulisse. © Uwe Erensmann]]></media:title>
      </media:content>
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        <media:title><![CDATA[Gastgeberin Tessa Saueressig (Mitte) begrüßte gemeinsam mit Wegbegleiterinnen und Partnerinnen das achtjährige Jubiläum von .comTessa. © Uwe Erensmann]]></media:title>
      </media:content>
      <pubDate>Thu, 16 Jul 2026 23:45:00 +0200</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Nemanja Dogo: "Die Zukunft des Wintersports entscheidet sich nicht im Schnee, sondern in der Innovation"]]></title>
      <link>https://www.leadersnet.de/news/102003,nemanja-dogo-die-zukunft-des-wintersports-entscheidet-sich.html</link>
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      <description><![CDATA[Über 100.000 installierte Schneeerzeuger in mehr als 50 Ländern machen TechnoAlpin zum Weltmarktführer. Doch für Nemanja Dogo geht es längst nicht mehr nur darum, Schnee zu produzieren – er will den Wintertourismus zukunftsfähig machen. Im LEADERSNET-Interview spricht er über Klimawandel oder...]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Über 100.000 installierte Schneeerzeuger in mehr als 50 Ländern machen TechnoAlpin zum Weltmarktführer. Doch für Nemanja Dogo geht es längst nicht mehr nur darum, Schnee zu produzieren – er will den Wintertourismus zukunftsfähig machen. Im <em>LEADERSNET</em>-Interview spricht er über Klimawandel oder technologische Durchbrüche und erklärt, warum die Branche heute vor allem "mit immer weniger Ressourcen mehr Effizienz erreichen" muss.</p>
<p><em>LEADERSNET:</em> <strong>TechnoAlpin wurde 1990 in Bozen gegründet und hat sich in gut drei Jahrzehnten zur unangefochtenen Nummer eins im globalen Beschneiungsmarkt entwickelt – heute mit über 100.000 installierten Schneekanonen in mehr als 50 Ländern. Was ist das Geheimnis hinter dieser Erfolgsgeschichte und welche Entscheidung in der Unternehmenshistorie war aus Ihrer Sicht die folgenreichste?</strong></p>
<p><em>Nemanja Dogo:</em> Aus meiner Sicht liegt das Geheimnis dieser Entwicklung in der Kombination aus Praxisnähe, Innovationskraft und einer konsequent internationalen Ausrichtung. Die Gründer von TechnoAlpin kamen selbst aus dem Skigebietsbetrieb und kannten deshalb die Anforderungen an technische Beschneiung aus erster Hand. Dieses Verständnis für die Realität am Berg prägt das Unternehmen bis heute. TechnoAlpin entwickelt nicht nur Schneeerzeuger, sondern ganzheitliche Systeme – von der Planung über Pumpstationen und Leitungsnetze bis hin zu Softwarelösungen, die die gesamte Anlage steuern.</p>
<p>Die folgenreichste Entscheidung war wahrscheinlich, sich von Anfang an klar auf technische Schneeerzeugung zu spezialisieren und gleichzeitig international zu denken. Beschneiung ist ein Nischenmarkt; wer darin langfristig erfolgreich sein will, muss technologisch führend sein und weltweit skalieren können. TechnoAlpin hat nie aufgehört, Produkte und Lösungen weiterzuentwickeln. Gerade diese Kultur, sich nie auf Erreichtem auszuruhen, hat den Weg vom Pionier zum weltweiten Technologieführer ermöglicht.</p>
<p><em>LEADERSNET:</em> <strong>Nun blickt die Branche allerdings in eine ungewisse Zukunft. Düstere Prognosen der OECD besagen, dass bis zum Jahr 2100 bis zu 70 Prozent der europäischen Skigebiete nicht mehr genügend Naturschnee abbekommen werden. Das wirft eine unbequeme Frage auf: Ist TechnoAlpin paradoxerweise einer der größten Profiteure des Klimawandels oder erwächst aus dieser Entwicklung für Sie eine Verantwortung, die weit über das bloße Generieren von Umsätzen hinausgeht?</strong></p>
<p><em>Nemanja Dogo:</em> Der Klimawandel ist zweifellos eine der größten Herausforderungen für den Wintertourismus. Allerdings greift die Vorstellung zu kurz, technische Beschneiung ausschließlich als Folge des Klimawandels zu betrachten. Der Ausbau moderner Anlagen ist vor allem eine Antwort auf den gestiegenen Bedarf an Planbarkeit, auf höhere Qualitätsansprüche und auf die wirtschaftliche Bedeutung des Wintertourismus für viele Regionen.</p>
<p>Für TechnoAlpin ergibt sich daraus eine klare Verantwortung. Ziel kann nicht sein, immer mehr Ressourcen einzusetzen, sondern mit immer weniger Ressourcen mehr Effizienz zu erreichen. Deshalb investieren wir kontinuierlich in Technologien, die Energie- und Wasserverbrauch reduzieren und den Einsatz erneuerbarer Energien fördern. Über die Hälfte unserer angemeldeten Patente steht inzwischen in direktem Zusammenhang mit Nachhaltigkeit.</p>
<p>Darüber hinaus liegt es im ureigenen Interesse der gesamten Wintersportbranche, den Klimaschutz voranzutreiben. Denn nur wenn die globale Erwärmung begrenzt wird, bleiben die Voraussetzungen für den Wintertourismus langfristig erhalten.</p>
<p><em>LEADERSNET:</em> <strong>Trotz aller Innovationsbemühungen steht der Wintersport im Kreuzfeuer einer hochemotionalen gesellschaftlichen Debatte. Für Kritiker sind künstliche Schneebänder in karger Landschaft das ultimative Symbol eines sterbenden, sturen Tourismusmodells. Wie begegnen Sie diesem Narrativ? Welche nackten Fakten werden in der öffentlichen und medialen Diskussion Ihrer Meinung nach am häufigsten übersehen?</strong></p>
<p><em>Nemanja Dogo:</em> Die Diskussion wird häufig sehr emotional geführt. Dabei gehen einige wichtige Fakten verloren. Technisch erzeugter Schnee besteht ausschließlich aus Wasser und Luft. Das eingesetzte Wasser wird nicht verbraucht, sondern gelangt über die Schneeschmelze wieder in den natürlichen Kreislauf zurück. Ebenso wird oft nicht ausreichend berücksichtigt, dass moderne Anlagen nur in relativ kurzen Zeitfenstern betrieben werden – im Schnitt nur rund 200 Stunden pro Wintersaison – und durch Automatisierung, Wetterdaten und Schneehöhenmessung gezielt dort beschneit wird, wo es sinnvoll ist.</p>
<p>Zudem wird häufig unterschätzt, welche wirtschaftliche und gesellschaftliche Bedeutung der Wintertourismus für alpine Regionen besitzt. Ein Euro Umsatz bei den Seilbahnen erzeugt sechs bis acht Euro Wertschöpfung in der Region. Damit geht es nicht nur um Freizeit, sondern um Arbeitsplätze, regionale Wirtschaftskreisläufe und die Zukunft ganzer Täler.</p>
<p><img src="/resources/images/2026/7/16/188335/beschneiung-c-technoalpin.jpg" alt="Schneekanone im Einsatz (Bild: TechnoAlpin)" width="800" height="534"><br><sup><em>Schneekanone im Einsatz (Bild: TechnoAlpin)</em></sup></p>
<p>Auch beim Thema CO₂ lohnt ein differenzierter Blick. Der größte Teil der Emissionen eines Winterurlaubs entsteht durch Anreise und Unterkunft. Die Aktivitäten vor Ort spielen eine vergleichsweise geringe Rolle.  Deshalb sollte die Frage nicht lauten, ob Wintersport grundsätzlich eine Zukunft hat, sondern wie er wirtschaftlich, ökologisch und sozial möglichst nachhaltig gestaltet werden kann. Genau daran arbeitet die Branche intensiv.</p>
<p><em>LEADERSNET:</em> <strong>Wenn wir den Blick auf das Produkt richten: Wer heute eine Schneekanone sieht, erkennt optisch oft kaum einen Unterschied zu den Modellen von früher. Wie massiv hat sich die Technologie hinter den Kulissen in den letzten zehn Jahren tatsächlich verändert, und welche Durchbrüche im modernen Schneemanagement hätten selbst gestandene Branchenkenner vor Kurzem noch für pure Science-Fiction gehalten?</strong></p>
<p><em>Nemanja Dogo:</em> Das Grundprinzip der Schneeerzeugung hat sich nicht verändert: Technischer Schnee besteht wie Naturschnee aus Wasser und Luft. Verändert hat sich aber die Effizienz, die Präzision und die Steuerbarkeit der Anlagen. Die vergangenen zehn Jahre waren wahrscheinlich die dynamischste Innovationsphase der Branche. Während früher einzelne Schneeerzeuger im Mittelpunkt standen, werden heute komplette Systeme intelligent miteinander vernetzt. Wetterdaten, Schneehöhen, Anlagenstatus und Produktionsprognosen fließen in Echtzeit in die Steuerung ein.</p>
<p>Dadurch laufen moderne Anlagen automatisch im optimalen Effizienzbereich. Moderne vollautomatische Anlagen benötigen bis zu 30 Prozent weniger Energie als händische Anlagen. Gleichzeitig produzieren neueste Schneeerzeuger mit derselben Energiemenge deutlich mehr Schnee als frühere Generationen.</p>
<p>Was vor einigen Jahren noch kaum vorstellbar gewesen wäre, ist die heutige Präzision im Schneemanagement: Skigebiete wissen deutlich genauer, wie viel Schnee bereits auf der Piste liegt, wie viel noch erzeugt werden kann und wann sich ein Eröffnungstermin realistisch planen lässt. Datenmanagement, Automatisierung und Prognosen verändern damit nicht nur die Technik, sondern die gesamte Betriebsführung eines Skigebiets. Ebenso revolutionär war die Einführung neuer Maschinengenerationen wie der TT10 oder TR10, die im Grenztemperaturbereich neue Maßstäbe gesetzt haben.</p>
<p><em>LEADERSNET:</em> <strong>Als Executive Sales Manager tragen Sie die Verantwortung den globalen Spitzenplatz im Wettbewerberfeld zu verteidigen. Wo liegt die größte Herausforderung, wenn man die Konkurrenz primär im Rückspiegel sieht? Wie wollen Sie Ihre Wettbewerbsposition ausbauen und wie unterscheiden Sie sich gegenüber Mitbewerbern?</strong></p>
<p><em>Nemanja Dogo:</em> Die größte Herausforderung besteht darin, trotz der Marktführerschaft die Dynamik eines Herausforderers zu bewahren. Marktführerschaft darf niemals zu Selbstzufriedenheit führen. Gerade wenn die Konkurrenz im Rückspiegel erscheint, muss man besonders aufmerksam bleiben und die eigenen Standards immer wieder neu definieren.</p>
<p>Die Differenzierung liegt vor allem im Systemansatz. TechnoAlpin liefert nicht nur einzelne Schneeerzeuger, sondern komplette Beschneiungsanlagen: Planung, Wasserspeicher, Pumpstationen, Feldleitungen, Kompressorstationen, Schächte, Ventile und Steuerungssoftware. Entscheidend ist, dass der richtige Schneeerzeuger am richtigen Ort steht und dass alle Komponenten optimal zusammenspielen.</p>
<p>Hinzu kommen hohe Investitionen in Forschung und Entwicklung sowie eine enge Zusammenarbeit mit den Skigebieten. Innovation entsteht nicht isoliert am Schreibtisch, sondern aus konkreten Anforderungen am Berg heraus. Genau diese Kombination aus Technologie, Systemkompetenz und Kundennähe unterscheidet TechnoAlpin vom Wettbewerb.</p>
<p><em>LEADERSNET:</em> <strong>TechnoAlpin investiert kontinuierlich in Forschung und Entwicklung. Können Sie uns einen Einblick geben, an welchen technologischen Lösungen derzeit gearbeitet wird und welche Innovationen den Markt in den kommenden Jahren besonders prägen könnten?</strong></p>
<p><em>Nemanja Dogo:</em> Die Zukunft der Beschneiung wird stark von Digitalisierung, Automatisierung und datenbasiertem Ressourcenmanagement geprägt sein. Ziel ist es, jede verfügbare Kälteperiode optimal zu nutzen und gleichzeitig Energie- und Wasserverbrauch weiter zu reduzieren. Dadurch kann die Beschneiung in Echtzeit optimiert werden.</p>
<p>Auch bei den Maschinen selbst zeigt sich, dass große technologische Sprünge weiterhin möglich sind. Wir arbeiten aber nicht nur an der Optimierung der klassischen Schneeerzeuger wie Propellermaschinen und Lanzen, sondern an allen Komponenten einer modernen Beschneiungsanlage.</p>
<p>Im Fokus stehen also sowohl neue Maschinengenerationen als auch Softwarelösungen. Künftig werden künstliche Intelligenz, immer präzisere Wettermodelle und die umfassende Vernetzung aller Komponenten eine noch größere Rolle spielen. Das Skigebiet der Zukunft wird datengetrieben, intelligent und hochgradig automatisiert sein.</p>
<p><img src="/resources/images/2026/7/16/188337/softwarehq-c-technoalpin-hannesniederkofler.jpg" alt="Im Software-HQ (Bild: TechnoAlpin / Hannes Niederkofler)" width="800" height="533"><br><sup><em>Im Software-HQ (Bild: TechnoAlpin / Hannes Niederkofler)</em></sup></p>
<p><em>LEADERSNET:</em> <strong>Die Wiege Ihres Erfolgs liegt zweifelsohne in den europäischen Alpen. Doch der Blick auf den Globus zeigt, dass der Wintersport sich geografisch massiv emanzipiert. Welche internationalen Regionen entwickeln sich für Sie derzeit am dynamischsten, und auf welche kulturellen oder ökonomischen Besonderheiten stoßen Sie, wenn Sie Beschneiungsprojekte in völlig neuen Kulturkreisen realisieren?</strong></p>
<p><em>Nemanja Dogo:</em> Die Alpen bleiben unser Kernmarkt. Gleichzeitig sehen wir dynamische Entwicklungen in Nordamerika, Osteuropa und Asien, insbesondere in China. Darüber hinaus liefert TechnoAlpin Anlagen grundsätzlich in alle Länder, in denen Wintersport betrieben wird. Auch neue Anwendungen im Indoor-Bereich eröffnen zusätzliche Möglichkeiten.</p>
<p>Internationale Projekte unterscheiden sich oft weniger durch die Technik als durch die Rahmenbedingungen. In Europa stehen häufig Effizienz, Nachhaltigkeit und die Integration in bestehende Infrastrukturen im Vordergrund. In jungen Märkten geht es dagegen oft um den Aufbau komplett neuer Wintersportdestinationen und um die Schaffung von Know-how. Im Indoor-Bereich entstehen zudem Projekte in Ländern ohne klassische Schneetradition, etwa in Regionen, in denen Schnee als Erlebniswelt oder ganzjähriges Freizeitangebot gedacht wird.</p>
<p>Unabhängig von der Region zeigt sich jedoch immer wieder, dass die Erwartungen an Qualität, Zuverlässigkeit und Service weltweit sehr ähnlich sind. Genau deshalb ist eine starke lokale Präsenz in Verbindung mit globalem Know-how ein entscheidender Erfolgsfaktor.</p>
<p><em>LEADERSNET:</em> <strong>Sie sprachen vorhin bereits die immense Effizienzsteigerung der Systeme an. Wenn wir die Kirche im Dorf lassen und auf handfeste Praxisbeispiele blicken: Können Sie uns anhand von konkreten Zahlen verdeutlichen, wie drastisch der Energie- und Wasserverbrauch im Vergleich zu früheren Jahren bereits gedrückt werden konnte – und wo technisch überhaupt noch Luft nach unten ist?</strong></p>
<p><em>Nemanja Dogo:</em> Die Fortschritte der vergangenen Jahre sind enorm. Unsere modernen Propellermaschinen erzeugen bei gleichem Energieeinsatz rund 15 Prozent mehr Schnee als frühere Generationen. Durch neue Lanzenköpfe lassen sich sogar bis zu 70 Prozent Energie einsparen. Betrachtet man die gesamte Anlage, sind die Effekte noch größer: Vollautomatische Systeme benötigen gegenüber manuell betriebenen Anlagen bis zu 30 Prozent weniger Energie.</p>
<p>Hinzu kommen intelligente Snow-Management-Systeme, die sicherstellen, dass nur dort und nur dann beschneit wird, wo es tatsächlich notwendig ist. Damit entwickelt sich die Branche zunehmend vom reinen Maschinenbau hin zu einem hochpräzisen Ressourcenmanagement.</p>
<p>Das Potenzial ist noch lange nicht ausgeschöpft. Künstliche Intelligenz, digitale Zwillinge, präzisere Wetterprognosen und die stärkere Nutzung erneuerbarer Energien werden die Effizienz in den kommenden Jahren weiter erhöhen. Entscheidend wird sein, immer mehr Leistung mit immer geringerem Ressourceneinsatz zu verbinden – und genau darin liegt seit jeher die Innovationsphilosophie von TechnoAlpin.</p>]]></content:encoded>
      <media:content url="https://www.leadersnet.de/resources/images/2026/7/16/188336/nemanjadogo-c-technoalpin_748_486_crop_939ea044d44337fae475b812f4e61f4e.jpg">
        <media:title><![CDATA["Das Skigebiet der Zukunft wird datengetrieben, intelligent und hochgradig automatisiert sein", prognostiziert Nemanja Dogo, Executive Sales Manager bei TechnoAlpin]]></media:title>
      </media:content>
      <pubDate>Thu, 16 Jul 2026 22:45:00 +0200</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Warum Milliarden allein keine KI-Transformation kaufen können]]></title>
      <link>https://www.leadersnet.de/news/102006,warum-milliarden-allein-keine-ki-transformation-kaufen-koennen.html</link>
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      <description><![CDATA[Die Erwartungen an Künstliche Intelligenz sind riesig – doch selbst milliardenschwere Tech-Konzerne können sich nicht auf automatische Durchbrüche verlassen. KI-Unternehmer Dominic von Proeck sieht darin ein grundlegendes Missverständnis: Der Erfolg von KI-Transformationen entscheide sich nicht an...]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Die Erwartungen an Künstliche Intelligenz sind riesig – doch selbst milliardenschwere Tech-Konzerne können sich nicht auf automatische Durchbrüche verlassen. KI-Unternehmer Dominic von Proeck sieht darin ein grundlegendes Missverständnis: Der Erfolg von KI-Transformationen entscheide sich nicht an Technologie und Investitionen, sondern daran, ob Organisationen und ihre Mitarbeiter den Wandel tatsächlich mittragen.</p>
<p>Gerade bei großen Technologieprojekten scheint sich die "Viel hilft viel"-Devise einiger Beliebtheit zu erfreuen. Die Rechnung klingt simpel: Mehr Rechenleistung, größere Teams, höhere Investitionen und leistungsfähigere KI-Modelle sollen Innovationen beschleunigen und Unternehmen den vermeintlich entscheidenden Vorsprung sichern.</p>
<p>Gleichzeitig gibt es Zweifel, ob zusätzliche Ressourcen allein ausreichen, um komplexe Herausforderungen zu lösen – was wiederum zur Frage führt, ob der eigentliche Engpass an anderer Stelle liegt.</p>
<p>Kurz vor seinem Mittwoch veröffentlichten Auftritt bei "<a href="https://www.youtube.com/watch?v=8RDnKQ-cTKg" target="_blank" rel="noopener">ungeskriptet</a>", dem derzeit wohl meistdiskutierten Podcast der Nation, hat sich Dominic von Proeck näher mit dem Themenkomplex befasst, wobei er nicht um ein prominentes Negativbeispiel verlegen ist.</p>
<p><strong>Meta-Teams ein "seelenzermürbender Gulag"?</strong></p>
<p>"Metas Agenten-Offensive ist ein Rohrkrepierer: 145 Milliarden Dollar Budget, 8.000 Entlassungen und weitere 7.000 Mitarbeiter in neue KI-Teams umgezogen", resümiert <strong>Dominic von Proeck</strong> in einem <a href="https://www.linkedin.com/in/dominicvonproeck" target="_blank" rel="noopener">Beitrag auf LinkedIn</a>.</p>
<p>Besagte Teams würden von Kennern der Zustände als "seelenzermürbender Gulag" beschrieben; intern gebe Meta längst zu, dass sich die eigenen KI-Agenten nicht wie erhofft entwickeln.</p>
<p>Das harte Zwischenfazit kommt von einem Mann vom Fach: Dominic von Proeck hat sein erstes KI-Startup namens Punk Incorporated vor vier Jahren an die WBS Gruppe verkauft und sich seitdem insbesondere als Mitgründer und Managing Director von Leaders of AI hervorgetan, wo er Führungskräfte, Unternehmer und Selbstständige im strategischen Einsatz generativer KI und Agenten ausbildet.</p>
<p><iframe src="https://www.linkedin.com/embed/feed/update/urn:li:share:7481660437449695232?collapsed=1" width="504" height="591" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
<p>"Wer glaubt, dass mehr Rechenleistung, bessere Modelle und ein größeres Budget eine Transformation erzwingen, hat die Gleichung ohne den Menschen gemacht. Transformation passiert nicht in den Servern. Sie passiert in den Köpfen", führt Dominic von Proeck aus.</p>
<p>"Wenn die Anschlussfähigkeit der Menschen nicht gegeben ist, scheitert der Ansatz. Egal wie viel Geld draufgeworfen wird."</p>
<p>Aus seiner Beratungspraxis berichtet er von Unternehmen, die sowohl über leistungsfähige KI-Werkzeuge als auch ausreichende finanzielle Mittel verfügten, ohne ihre Ziele zu erreichen. Nach Ansicht von von Proeck fehlt zu häufig eine klare Vorstellung davon, wie eine Organisation eigentlich aussehen müsse, in der Menschen und KI dauerhaft zusammenarbeiten.</p>
<p><strong>Nicht alles lässt sich wegbudgetieren</strong></p>
<p>Die Frage nach der Rolle des Menschen oder "wie mit der stattfindenden Identitätskrise umgegangen werden soll" werde in Transformationsstrategien zu wenig beantwortet – "und das lässt sich nicht wegbudgetieren", unterstreicht Dominic von Proeck.</p>
<p><span lang="EN-GB">Mit den Worten "Tomorrow is human. </span>Mit allen Stärken. Und mit allen Schwächen, die das bedeutet. Wer das ignoriert, verbrennt im Zweifel richtig Geld und verliert vor allem Zeit." schließt er seinen Beitrag, der inhaltlich viel Zustimmung erhält:</p>
<ul>
<li>Leadership-Expertin <strong>Ursula Vranken</strong> gefällt vor allem der Satz "Transformation passiert nicht in den Servern. Sie passiert in den Köpfen", den sie "als jemand der schon sehr lange begleitet" vollumfänglich bestätigen kann.<br><br></li>
<li><strong>Michael Ringtunatus</strong> von TellTale Consulting nimmt Meta als probates Negativbespiel wahr, obwohl das Unternehmen eigentlich gute Voraussetzungen mitbringen würde, um "als Gewinner aus dem AI Race hervorzugehen. Sie können KI quersubventionieren, ähnlich wie Google.... Wenn sie nun die Menschlichkeit nicht aus dem Fokus verlieren würden".<br><br></li>
<li>"Es ist faszinierend zu sehen, wie sich selbst Tech-Giganten in der Illusion verrennen, dass bessere Modelle automatisch bessere Ergebnisse liefern", pflichtet <strong>Thomas Stradner</strong>, CEO der Skyt Holding, bei. "Am Ende scheitern die meisten Projekte nicht an der Technik, sondern weil vergessen wird, die Menschen auf diese Reise mitzunehmen."<br><br></li>
<li>Keynote-Speaker <strong>Joachim Nickelsen</strong> bringt Zahlen ein: "84 Prozent aller KI-Implementierungsfehler sind führungsbedingt, nicht technisch, das sagt die RAND Corporation". Bezogen auf Meta sagt er: "Wenn selbst ein Konzern mit diesem Budget an der menschlichen Seite scheitert, zeigt das: Kein Unternehmen kauft sich aus dieser Aufgabe raus."<br><br></li>
<li><strong>Anastasia Galani</strong>, Gründerin von galaniprojects, stellt fest: "Erfolgreiche KI Transformation verbindet Strategie, Prozesse, Unternehmenswissen und Menschen. Erst wenn Mitarbeitende verstehen, welche Rolle KI übernimmt, welche Verantwortung beim Menschen bleibt und wie sich Arbeitsweisen verändern, entsteht nachhaltiger Mehrwert", was sie zum Fazit führt: "KI ist deshalb weniger ein Technologieprojekt als eine Organisations- und Führungsaufgabe."</li>
</ul>]]></content:encoded>
      <media:content url="https://www.leadersnet.de/resources/images/2026/7/16/188353/dominicvonproeck24-c-brauerphotos_748_486_crop_939ea044d44337fae475b812f4e61f4e.jpg">
        <media:title><![CDATA["Metas Agenten-Offensive ist ein Rohrkrepierer", stellt Dominic von Proeck, Mitgründer von Leaders of AI, unverblümt fest - hier zu sehen bei der KATAG-Cheftagung 2024 in Bielefeld]]></media:title>
      </media:content>
      <pubDate>Thu, 16 Jul 2026 22:35:00 +0200</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Fast alle nutzen Emojis – aber nicht alle verstehen sie wirklich]]></title>
      <link>https://www.leadersnet.de/news/102004,fast-alle-nutzen-emojis-aber-nicht-alle-verstehen-sie.html</link>
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      <description><![CDATA[Aus :-) wurde 😂: Längst sind Emojis als Nachfolger der guten, alten Smileys zum festen Bestandteil digitaler Kommunikation geworden. Sie ergänzen Nachrichten um Gefühle, Nuancen und manchmal auch Ironie, können aber ebenso für Missverständnisse sorgen. Eine aktuelle Bitkom-Umfrage zum World Emoji...]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Aus :-) wurde 😂: Längst sind Emojis als Nachfolger der guten, alten Smileys zum festen Bestandteil digitaler Kommunikation geworden. Sie ergänzen Nachrichten um Gefühle, Nuancen und manchmal auch Ironie, können aber ebenso für Missverständnisse sorgen. Eine aktuelle Bitkom-Umfrage zum World Emoji Day zeigt, wie verbreitet - und teilweise missverstanden - die Nutzung in Deutschland inzwischen ist.</p>
<p>Etwa zur selben Zeit, als aus Handy langsam Smartphones geworden sind, wurden Smileys allmählich durch Emojis ersetzt: Wo früher reine Textgebilde aus Tastaturzeichen üblich waren, erstrahlten zunehmend Unicode-Bilder, die auf jedem modernen Gerät als kleine farbige Grafiken erscheinen. Mitunter verschmelzen beide Begriffe heute im alltäglichen Sprachgebrauch, technisch betrachtet bleiben sie jedoch grundverschieden.</p>
<p>Als Emoji-Pionier gilt Shigetaka Kurita, der im Japan des späten 20. Jahrhunderts für den dortigen Mobilfunkanbieter DoCoMo entworfen hat – wahrscheinlich nicht ahnend, dass die bunten Bilder nur anderthalb Jahrzehnte später ihren eigenen Feiertag kriegen würden.</p>
<p>Und wenn wir auf nüchtern-bürokratischer Ebene bleiben, ist dem auch nicht so: Der am 17. Juli gefeierte World Emoji Day ist kein UN- oder Staatsfeiertag, sondern eine 2014 von <a href="https://emojipedia.org/" target="_blank" rel="noopener">Emojipedia</a> initiierte, weltweite Würdigung des zeitgemäßen Ausdruckswerkzeugs.</p>
<p><strong>Kommunikation wird "schneller, kürzer und informeller"</strong></p>
<p>"Emojis zeigen, wie wir in Chats, Kurznachrichten und sozialen Medien Stimmung, Nähe oder auch Ironie ausdrücken", erläutert <strong>Dr. Sebastian Klöß</strong>, Experte für Consumer Technology beim Bitkom. "Digitale Kommunikation ist in den letzten Jahren noch schneller, kürzer und informeller geworden, aber sie soll trotzdem persönlich und emotional bleiben."</p>
<p>Zum World Emoji Day hat Bitkom eine Umfrage unter 1004 Menschen in Deutschland ab 16 Jahren in Auftrag gegeben und die Ergebnisse passend zum Anlass geteilt. Demnach verwenden überwältigende 89 Prozent aller Befragten Emojis in ihren Kurznachrichten, wobei die Intensität variiert:</p>
<ul>
<li><strong>26 Prozent</strong> verwenden Emojis in jeder Nachricht</li>
<li><strong>36 Prozent</strong> verwenden Emojis in der Mehrzahl ihrer Nachrichten</li>
<li><strong>20 Prozent</strong> verwenden Emojis zumindest in wenigen Nachrichten</li>
<li><strong>7 Prozent</strong> nutzen Emojis kaum</li>
</ul>
<p>Altersbedingte Abweichungen sind dabei durchaus zu verzeichnen: Unter den 16- bis 29-jährigen geben sogar 36 Prozent an, Emojis in jeder Nachricht zu benutzen. Auf der anderen Seite spielen sie für 26 Prozent der Befragten überhaupt keine Rolle in der modernen Kommunikation.</p>
<p><strong>Genaue Emoji-Bedeutung ist vielen manchmal nicht bewusst</strong></p>
<p>Der Verzicht unter lebenserfahreneren Menschen hängt auch damit zusammen, dass die "richtige" Nutzung von Emojis längst nicht immer selbstverständlich ist. "Emojis können Missverständnisse verhindern, oder auch neue schaffen", sagt Sebastian Klöß.</p>
<p>"Ein lachendes Gesicht kann freundlich gemeint sein, ironisch wirken oder im falschen Kontext unpassend sein. Gerade im Job gilt deshalb: Emojis bewusst einsetzen und wichtige Botschaften klar ausformulieren", so der Bitkom-Fachmann weiter.</p>
<p>Die Befragung zeigt:</p>
<ul>
<li><strong>43 Prozent</strong> ist nicht immer klar, was einzelne Emojis bedeuten. Bei Befragten über 75 Jahren sind es sogar <strong>52 Prozent</strong></li>
<li><strong>41 Prozent</strong> freuen sich, wenn neue Emojis erscheinen</li>
<li><strong>39 Prozent</strong> finden, dass Emojis im Berufsleben nichts verloren haben</li>
<li><strong>26 Prozent</strong> sind von Emojis genervt</li>
</ul>]]></content:encoded>
      <media:content url="https://www.leadersnet.de/resources/images/2026/7/16/188342/emojis-1607_748_486_crop_939ea044d44337fae475b812f4e61f4e.jpg">
        <media:title><![CDATA[Der aktuellen Bitkom-Studie nach nutzen 89 Prozent der Deutschen zumindest gelegentlich Emojis]]></media:title>
      </media:content>
      <pubDate>Thu, 16 Jul 2026 19:49:00 +0200</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Gen Z legt beim Alkoholkonsum zu, Babyboomer trinken deutlich weniger]]></title>
      <link>https://www.leadersnet.de/news/101995,gen-z-legt-beim-alkoholkonsum-zu-babyboomer-trinken-deutlich.html</link>
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      <description><![CDATA[Die Generation Z gilt vielerorts als besonders gesundheitsbewusst und zurückhaltend beim Alkoholkonsum. Neue Daten des Marktforschungsunternehmens IWSR zeichnen jedoch ein differenzierteres Bild. Während junge Erwachsene heute nahezu genauso häufig Alkohol trinken wie der Durchschnitt der...]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Die Generation Z gilt vielerorts als besonders gesundheitsbewusst und zurückhaltend beim Alkoholkonsum. Neue Daten des Marktforschungsunternehmens IWSR zeichnen jedoch ein differenzierteres Bild. Während junge Erwachsene heute nahezu genauso häufig Alkohol trinken wie der Durchschnitt der Bevölkerung, entwickelt sich ausgerechnet bei den Babyboomern ein gegenteiliger Trend. Für Hersteller, Händler und Marken der Getränkeindustrie verändert das die Perspektive auf den Markt.</p>
<p class="PDq2pG_selectionAnchorContainer" data-start="595" data-end="962">Die Generation Z verabschiedet sich offenbar vom Ruf der "Generation der Abstinenz". Gleichzeitig etabliert sich moderater Alkoholkonsum generationenübergreifend als neuer gesellschaftlicher Standard. Die aktuelle Bevtrac-Studie des Marktforschungsunternehmens IWSR untersuchte das Konsumverhalten von mehr als 32.000 Verbraucher:innen in 19 Ländern. Für den Generationenvergleich wertete IWSR die Daten aus 15 seit Jahren kontinuierlich beobachteten Kernmärkten aus.</p>
<p data-start="964" data-end="1005"><strong data-start="964" data-end="1005">Gen Z nähert sich dem Durchschnitt an</strong></p>
<p data-start="1007" data-end="1317">Laut der Erhebung liegt die Trinkbeteiligung der volljährigen Angehörigen der Generation Z inzwischen bei <strong data-start="1113" data-end="1127">74 Prozent</strong>. Vor drei Jahren waren es noch <strong data-start="1159" data-end="1173">66 Prozent</strong>. Damit erreicht die Altersgruppe nahezu das Niveau der gesamten erwachsenen Bevölkerung, deren Trinkbeteiligung aktuell <strong data-start="1294" data-end="1308">76 Prozent</strong> beträgt.</p>
<p data-start="1319" data-end="1716">Die Studie widerlegt damit die verbreitete Annahme, junge Erwachsene würden sich grundsätzlich vom Alkoholkonsum abwenden. Vielmehr entwickelt die Generation Z neue Konsummuster. So greifen junge Erwachsene häufiger zu Cocktails als ältere Generationen, achten gleichzeitig jedoch stärker auf staatliche Gesundheitsempfehlungen zum Alkoholkonsum. Außerdem trinken sie häufiger in größeren Gruppen.</p>
<p data-start="1718" data-end="1761"><strong data-start="1718" data-end="1761">Babyboomer trinken seltener und weniger</strong></p>
<p data-start="1763" data-end="2019">Während die Beteiligung der Generation Z steigt, entwickelt sich der Konsum bei den Babyboomern in die entgegengesetzte Richtung. Ihre Trinkbeteiligung sank innerhalb von drei Jahren auf <strong data-start="1950" data-end="1964">71 Prozent</strong> und liegt damit unter allen untersuchten Generationen.</p>
<p data-start="2021" data-end="2249">Auch bei der Trinkhäufigkeit und der konsumierten Menge schneiden Babyboomer inzwischen am niedrigsten ab. Im Durchschnitt trinken sie <strong data-start="2156" data-end="2183">2,6 Getränke pro Anlass</strong> und weisen zugleich die geringste Zahl an Trinkgelegenheiten auf.</p>
<p data-start="2251" data-end="2386">Die höchste Trinkbeteiligung verzeichnen weiterhin die Millennials mit <strong data-start="2322" data-end="2336">81 Prozent</strong>, gefolgt von der Generation X mit <strong data-start="2371" data-end="2385">77 Prozent</strong>.</p>
<p data-start="2388" data-end="2439"><strong data-start="2388" data-end="2439">Moderation verändert den globalen Getränkemarkt</strong></p>
<p data-start="2441" data-end="2752">Die Ergebnisse zeigen zugleich einen strukturellen Wandel im Konsumverhalten. Zwar bleibt der Anteil der Menschen, die überhaupt Alkohol trinken, über alle untersuchten Märkte hinweg nahezu unverändert. Gleichzeitig sinken jedoch sowohl die Zahl der Trinkgelegenheiten als auch die konsumierte Menge pro Anlass.</p>
<p data-start="2754" data-end="2904">Im Durchschnitt konsumierten die Befragten <strong data-start="2797" data-end="2831">3,9 Getränke pro Trinkereignis</strong>. In den Jahren 2024 und 2025 lag dieser Wert noch bei <strong data-start="2886" data-end="2903">4,4 Getränken</strong>.</p>
<p data-start="2906" data-end="3097"><strong data-start="2906" data-end="2926">Marten Lodewijks</strong>, Präsident und Managing Director von IWSR, wertet die Ergebnisse als Hinweis auf einen langfristigen Wandel. Die Vorstellung von der Generation Z als besonders abstinenter Altersgruppe lasse sich anhand der aktuellen Daten nicht aufrechterhalten.</p>
<p>Zugleich zeigt die Erhebung, dass moderater Alkoholkonsum inzwischen alle Generationen erfasst. Ausschlaggebend sind laut IWSR neben der wirtschaftlichen Unsicherheit zunehmend gesundheitliche Gründe und veränderte Lebensgewohnheiten.</p>
<p data-start="3343" data-end="3386"><strong data-start="3343" data-end="3386">Regionale Unterschiede bleiben deutlich</strong></p>
<p data-start="3388" data-end="3581">Je nach Markt entwickeln sich die Trends unterschiedlich. In den USA blieb die allgemeine Trinkbeteiligung stabil bei <strong data-start="3506" data-end="3520">70 Prozent</strong>, während die Generation Z leicht auf <strong data-start="3558" data-end="3572">71 Prozent</strong> zulegte.</p>
<p data-start="3583" data-end="3891">Im Vereinigten Königreich stieg die Trinkbeteiligung der Generation Z innerhalb von drei Jahren von <strong data-start="3683" data-end="3704">66 auf 76 Prozent</strong>. Besonders dynamisch entwickelte sich Indien, wo die Trinkbeteiligung der Generation Z innerhalb der untersuchten einkommensstarken urbanen Bevölkerung von <strong data-start="3861" data-end="3882">60 auf 80 Prozent</strong> anstieg.</p>
<p data-start="3893" data-end="4000">In China blieb die Beteiligung der Generation Z dagegen mit <strong data-start="3953" data-end="3967">85 Prozent</strong> auf einem konstant hohen Niveau.</p>
<p data-start="4002" data-end="4289">Für Unternehmen der Getränkeindustrie liefern die Ergebnisse wichtige Hinweise. Das Wachstumspotenzial liegt offenbar weniger in einer steigenden Zahl von Konsument:innen als vielmehr in veränderten Konsumanlässen und neuen Getränkekategorien. Parallel entstehen innovative Konzepte wie <a href="https://www.leadersnet.de/news/97819,hamburger-start-up-entwickelt-spirituosen-mit-bis-zu-90-prozent.html" target="_blank" rel="noopener">Spirituosen mit bis zu 90 Prozent weniger Alkohol</a>, die den Trend zu bewussterem Konsum aufgreifen. Insgesamt dürfte ein verändertes Trinkverhalten die Branche in den kommenden Jahren stärker prägen als eine sinkende Zahl von Konsument:innen.</p>]]></content:encoded>
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        <media:title><![CDATA[Cocktails gehören besonders bei der Gen Z zu den beliebtesten alkoholischen Getränken. Gleichzeitig trinken Babyboomer laut IWSR-Studie seltener und weniger.]]></media:title>
      </media:content>
      <pubDate>Thu, 16 Jul 2026 15:16:00 +0200</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[So geht Erholung]]></title>
      <link>https://www.leadersnet.de/news/101978,so-geht-erholung.html</link>
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      <description><![CDATA[Lange galt Erholung als Gegenpol zur Leistung: Erst wird gearbeitet, dann ausgeruht. Die moderne Arbeitspsychologie zeichnet ein anderes Bild. Sich zu erholen bedeutet nicht, sich nach getaner Arbeit zu belohnen. Es ist vielmehr eine Voraussetzung dafür, dauerhaft leistungsfähig, kreativ und...]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Lange galt Erholung als Gegenpol zur Leistung: Erst wird gearbeitet, dann ausgeruht. Die moderne Arbeitspsychologie zeichnet ein anderes Bild. Sich zu erholen bedeutet nicht, sich nach getaner Arbeit zu belohnen. Es ist vielmehr eine Voraussetzung dafür, dauerhaft leistungsfähig, kreativ und entscheidungsstark zu bleiben.</p>
<p>Und jetzt entspann dich! Das sagt Jürgen B. immer wieder gedanklich zu sich selbst, wenn er im weißen Bademantel auf der Lounge seines liebsten Spa-Resorts liegt während Entspannungsmusik läuft und Wassergeplätscher zu hören ist. Es will ihm aber einfach nicht gelingen, die Gedankenspirale abzustellen. Der Manager eines saarländischen Mittelstandsunternehmens ärgert sich, dass das nicht auf Knopfdruck geht. Je mehr er will, desto weniger geht es. Aber so einfach ist es nicht.</p>
<p>Die Arbeits- und Organisationspsychologin Prof. Sabine Sonnentag von der Universität Mannheim zählt zu den weltweit führenden Forscherinnen auf dem Gebiet der Erholungspsychologie. Sie definiert Erholung als einen Prozess, bei dem sich die durch Arbeit entstandene körperliche und psychische Beanspruchung wieder auf ein normales Niveau zurückbildet. In einer <a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/28358572/" target="_blank" rel="noopener">Übersichtsarbeit im Journal of Occupational Health Psychology </a>zeigen Sonnentag und ihre Co-Autorinnen, dass Erholungsaktivitäten und Erholungserfahrungen – etwa Bewegung oder das gedankliche Abschalten von der Arbeit – mit weniger Erschöpfung sowie mehr Wohlbefinden und Vitalität verbunden sind.</p>
<p><strong>Abschalten will gelernt sein</strong></p>
<p>Ein Schlüsselbegriff der Forschung lautet "psychological detachment" – die psychologische Distanz zur Arbeit. Gemeint ist die Fähigkeit, nach Feierabend nicht nur den Arbeitsplatz zu verlassen, sondern auch gedanklich abzuschalten. Sonnentag und Charlotte Fritz beschreiben psychologische Distanz als das Fernbleiben von arbeitsbezogenen Tätigkeiten und Gedanken außerhalb der Arbeitszeit. Studien zeigen, dass Menschen, denen dieses Abschalten gelingt, seltener unter Erschöpfung leiden und insgesamt zufriedener sind.</p>
<p>Gerade das fällt vielen Führungskräften wie eben Jürgen schwer. Permanente Erreichbarkeit, hybride Arbeitsmodelle und digitale Kommunikation lassen die Grenzen zwischen Beruf und Privatleben zunehmend verschwimmen. Die Harvard Business Review weist deshalb darauf hin, dass nachhaltige Spitzenleistung nicht durch Dauerbelastung entsteht, sondern durch den bewussten Wechsel zwischen Anspannung und Regeneration. In dem <a href="https://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1002/job.1924" target="_blank" rel="noopener">Beitrag How to Recover from Work Stress, According to Science</a> werden unter anderem klare Grenzen zwischen Arbeits- und Freizeit, regelmäßige Pausen, Bewegung sowie soziale Kontakte als wissenschaftlich fundierte Strategien gegen chronischen Stress empfohlen.</p>
<p><strong>Erholung ist mehr als Schlaf</strong></p>
<p>Auch die <a href="https://hbr.org/2022/07/how-to-recover-from-work-stress-according-to-science?" target="_blank" rel="noopener">Harvard Medical School </a>macht deutlich, dass Erholung weit mehr umfasst als ausreichend Schlaf. Der Schlafmediziner Dr. Eric Zhou erklärt: "Sleep is one component of physical rest and serves a very important restorative function, but sleep does not address other domains where someone may be lacking." Mit anderen Worten: Wer zwar genügend schläft, aber emotional oder mental dauerhaft unter Spannung steht, wird sich dennoch erschöpft fühlen.</p>
<p>Die Forschung zeigt außerdem ein bemerkenswertes Paradox. Ausgerechnet Menschen mit besonders hoher Arbeitsbelastung schaffen es oft am schlechtesten, sich zu erholen. Dieses sogenannte "Recovery Paradox" beschreibt den Umstand, dass steigender Stress das Abschalten erschwert – obwohl der Bedarf an Erholung gerade dann am größten wäre. Typisch sind Grübeln über offene Aufgaben, das Kontrollieren von E-Mails am Abend oder das Gefühl, ständig erreichbar sein zu müssen.</p>
<p><strong>Was erfolgreiche Erholung ausmacht</strong></p>
<p>Was bedeutet das für Führungskräfte? Die Wissenschaft liefert keine Patentrezepte, wohl aber klare Orientierung. Erholung gelingt vor allem dann, wenn Menschen bewusst Abstand zur Arbeit gewinnen, sich regelmäßig bewegen, soziale Beziehungen pflegen und ihre Freizeit selbstbestimmt gestalten. Entscheidend ist weniger die konkrete Aktivität als das Erleben: Wer sich entspannt, Neues lernt oder Zeit ohne Leistungsdruck verbringt, regeneriert nachhaltiger.</p>]]></content:encoded>
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        <media:title><![CDATA[Erholung ist die Grundlage für Leistung. Bild per KI von Leadersnet generiert]]></media:title>
      </media:content>
      <pubDate>Thu, 16 Jul 2026 15:00:00 +0200</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Bundeswehr testet Rettungsdrohne "Grille" für Patiententransporte]]></title>
      <link>https://www.leadersnet.de/news/101981,bundeswehr-testet-rettungsdrohne-grille-fuer.html</link>
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      <description><![CDATA[Die Bundeswehr treibt den Ausbau unbemannter Luftfahrtsysteme weiter voran. Mit einem neuen Testprogramm soll die Rettungsdrohne "Grille" des Unternehmens AVILUS erstmals gemeinsam mit dem Sanitätsdienst der Streitkräfte unter Praxisbedingungen erprobt werden. Im Mittelpunkt stehen medizinische...]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Die Bundeswehr treibt den Ausbau unbemannter Luftfahrtsysteme weiter voran. Mit einem neuen Testprogramm soll die Rettungsdrohne "Grille" des Unternehmens AVILUS erstmals gemeinsam mit dem Sanitätsdienst der Streitkräfte unter Praxisbedingungen erprobt werden. Im Mittelpunkt stehen medizinische Evakuierungen und logistische Einsätze. Welche Erkenntnisse die Tests liefern sollen und welche Rolle unbemannte Systeme künftig spielen könnten, wird sich in den kommenden Monaten zeigen.</p>
<p class="PDq2pG_selectionAnchorContainer" data-start="1015" data-end="1421">Die Bundeswehr hat AVILUS mit der Bereitstellung von Testmustern der Rettungsdrohne "Grille" beauftragt. Grundlage ist ein Anfang April 2026 geschlossener Vertrag für das Innovationsprojekt "Unbemannter qualifizierter Patiententransport Luft". Ziel des Vorhabens ist es, Erfahrungen mit unbemannten Luftfahrtsystemen zu sammeln und diese an die Anforderungen des Sanitätsdienstes der Bundeswehr anzupassen.</p>
<p data-start="1423" data-end="1486"><strong data-start="1423" data-end="1486">Rettungsdrohne soll medizinische Evakuierungen unterstützen</strong></p>
<p data-start="1488" data-end="1866">Das Projekt umfasst zwei unbemannte Flugsysteme, Flugerprobungen sowie Schulungen für Soldatinnen und Soldaten. Nach einer Ausbildungsphase beginnt ein intensiver Testbetrieb. Die Bundeswehr will dabei Erkenntnisse über den praktischen Einsatz der Rettungsdrohne gewinnen und prüfen, wie sich das System in bestehende Abläufe einer militärischen Rettungskette integrieren lässt.</p>
<p data-start="1868" data-end="2093">Im Fokus stehen künftige medizinische Evakuierungsmissionen sowie logistische Transportaufgaben. Die Erprobung soll dazu beitragen, technische Funktionen und Einsatzkonzepte unter realistischen Bedingungen weiterzuentwickeln.</p>
<p data-start="2095" data-end="2140"><strong data-start="2095" data-end="2140">Anpassung an Anforderungen der Bundeswehr</strong></p>
<p data-start="2142" data-end="2443">Nach Angaben der Projektpartner dient das Testprogramm dazu, die Rettungsdrohne gezielt auf die Anforderungen der Streitkräfte auszurichten. Die praktischen Einsätze sollen zeigen, wie sich unbemannte Systeme in unterschiedlichen Szenarien nutzen lassen und welche Anpassungen dafür erforderlich sind.</p>
<p data-start="2445" data-end="2683"><strong data-start="2445" data-end="2483">Generaloberstabsarzt Ralf Hoffmann</strong>, Befehlshaber des Zentralen Sanitätsdienstes der Bundeswehr, sagte: "Innovative Lösungen sind wichtiger denn je, um auch in Zukunft eine resiliente und leistungsfähige Rettungskette sicherzustellen."</p>
<p data-start="2685" data-end="2972">Auch <strong data-start="2690" data-end="2705">Niclas Bähr</strong>, CEO von AVILUS, sieht in dem Auftrag einen wichtigen Schritt für die Weiterentwicklung des Projekts. Er erklärte: "Wir sind stolz darauf, diesen Schritt gemeinsam mit der Bundeswehr zu gehen und einen Beitrag zur Zukunft und Resilienz der Rettungskette zu leisten."</p>
<p data-start="2974" data-end="3008"><strong data-start="2974" data-end="3008">Warum das Projekt relevant ist</strong></p>
<p data-start="3010" data-end="3438">Mit dem Vorhaben baut die Bundeswehr ihre Aktivitäten im Bereich unbemannter Luftfahrtsysteme weiter aus. Der Test der Rettungsdrohne "Grille" ist Teil eines größeren Trends hin zu modernen <a href="https://www.leadersnet.de/news/93189,neue-player-fuer-einen-milliardenmarkt-wie-start-ups-die.html" target="_blank" rel="noopener">Verteidigungstechnologien</a>, bei dem insbesondere Drohnen und KI-gestützte Systeme zunehmend an Bedeutung gewinnen. Das Testprogramm soll zeigen, welche Möglichkeiten Rettungsdrohnen künftig bei der Versorgung Verwundeter und bei logistischen Aufgaben bieten können.</p>]]></content:encoded>
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        <media:title><![CDATA[Die Bundeswehr testet die Rettungsdrohne "Grille" von AVILUS im Rahmen eines Innovationsprojekts für den unbemannten Patiententransport und medizinische Evakuierungen.]]></media:title>
      </media:content>
      <pubDate>Thu, 16 Jul 2026 11:19:00 +0200</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Wie alt ist Ihr Passwort? Viele machen denselben Fehler]]></title>
      <link>https://www.leadersnet.de/news/101974,wie-alt-ist-ihr-passwort-viele-machen-denselben-fehler.html</link>
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      <description><![CDATA[Viele Nutzer setzen bei ihren Zugangsdaten noch immer auf Gewohnheit statt auf Cyber-Resilienz. Eine aktuelle Studie des Passwort-Manager-Anbieters NordPass zeigt: Fast die Hälfte der User speichert sensible Daten direkt im Browser – und in Deutschland verlässt man sich am liebsten auf das eigene...]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Viele Nutzer setzen bei ihren Zugangsdaten noch immer auf Gewohnheit statt auf Cyber-Resilienz. Eine aktuelle Studie des Passwort-Manager-Anbieters NordPass zeigt: Fast die Hälfte der User speichert sensible Daten direkt im Browser – und in Deutschland verlässt man sich am liebsten auf das eigene Gedächtnis. Ein Fehler, der insbesondere für Unternehmen zum Einfallstor wird.</p>
<p><a href="https://nordpass.com/de/">https://nordpass.com/de/</a>Die Ergebnisse offenbaren ein Nutzerverhalten, bei dem Komfort ganz klar über der Sicherheit steht. Während die Cyber-Bedrohungslage kontinuierlich steigt, regiert im Alltag oft die Bequemlichkeit. Besonders in Deutschland zeigt sich ein bemerkenswerter Trend im internationalen Vergleich:</p>
<ul style="margin-top: 0cm;" type="disc">
<li><strong>Das "Gedächtnis-Silo":</strong> Rund <strong>22 Prozent</strong> der Befragten in Deutschland verzichten vollständig auf Passwort-Manager und merken sich ihre Zugangsdaten ausschließlich selbst – damit liegt Deutschland global an der Spitze.</li>
<li><strong>Die Konsequenz:</strong> Um sich die Vielzahl an Zugängen überhaupt merken zu können, greifen Nutzer auf leicht abgeänderte oder identische Passwörter für verschiedene Dienste zurück.</li>
<li><strong>Der Domino-Effekt:</strong> Kommt es bei einem einzigen Drittanbieter zu einem Datenleck, sind sofort sämtliche anderen Konten – oft auch berufliche Zugänge – akut gefährdet.</li>
</ul>
<p><strong>Die Browser-Falle</strong></p>
<p>Ein weiteres großes Sicherheitsrisiko ist der scheinbar komfortable Standardweg: Zwischen <strong>40 und 50 Prozent</strong> der international Befragten sichern ihre Passwörter direkt im Webbrowser.</p>
<p>Das Risiko: Da Browser-Profile in der Regel mit dem zentralen Google-, Microsoft- oder Apple-Konto verknüpft sind, reicht ein einziges kompromittiertes Hauptkonto aus, um Angreifern schlagartig Zugriff auf das gesamte digitale Leben – und sensible Unternehmensnetzwerke – zu gewähren.</p>
<p>Im Ländervergleich zeigen sich hierbei deutliche Mentalitätsunterschiede: Während deutsche Nutzer eher auf eigenständige, dedizierte Passwort-Manager setzen oder eben auf ihr Gedächtnis vertrauen, dominieren in den USA und Italien browserbasierte Lösungen oder unübersichtliche Mischsysteme.</p>
<p><strong>To-dos für Unternehmen: So schließen Sie die Sicherheitslücken</strong></p>
<p>Für Geschäftsführer, IT-Entscheider und HR-Verantwortliche ist das Thema kein Randaspekt. Schwache Passwörter und mangelnde Cyber-Hygiene der Mitarbeitenden gehören nach wie vor zu den häufigsten Ursachen für erfolgreiche Ransomware- und Phishing-Angriffe.</p>
<p>Experten empfehlen daher eine klare Drei-Säulen-Strategie für den Betrieb:</p>
<ul style="margin-top: 0cm;" type="disc">
<li><strong>Dedizierte Passwort-Manager einführen:</strong> Nutzen Sie verschlüsselte, plattformunabhängige Tresore für das gesamte Team. Dies sorgt für eine zuverlässige Trennung von privaten und geschäftlichen Logins.</li>
<li><strong>Multi-Faktor-Authentifizierung (MFA) vorschreiben:</strong> Ein absolutes Muss für jeden geschäftlichen Zugang. Selbst wenn ein Passwort gestohlen wird, bleibt die Barriere für Angreifer bestehen.</li>
<li><strong>Passkeys etablieren:</strong> Der modernste Sicherheitsstandard. Passkeys ersetzen klassische Passwörter durch biometrische Merkmale oder Hardware-Token und sind nahezu immun gegen Phishing-Angriffe.</li>
</ul>
<p><strong>Über die Studie</strong></p>
<p>Für die Erhebung befragte Nord Security Ende März und Anfang April 2026 insgesamt 7.861 Personen in acht Ländern, darunter 1.004 Teilnehmer:innen in Deutschland.</p>]]></content:encoded>
      <media:content url="https://www.leadersnet.de/resources/images/2026/7/16/188285/passwort_748_486_crop_939ea044d44337fae475b812f4e61f4e.jpg">
        <media:title><![CDATA[Bild per KI von Leadersnet generiert]]></media:title>
      </media:content>
      <pubDate>Thu, 16 Jul 2026 09:58:00 +0200</pubDate>
    </item>
  </channel>
</rss>
